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Deutscher Anwaltstag 2026 in Freiburg: KI auf dem Vormarsch – Was die Anwaltschaft jetzt bewegt

Beim 77. Deutschen Anwaltstag in Freiburg stand eine Frage im Mittelpunkt: Wie verändert Künstliche Intelligenz den Anwaltsberuf – und wie gehen Kanzleien damit um? Ein Recap der wichtigsten Debatten, Zahlen und Erkenntnisse rund um KI, digitale Souveränität und die Zukunft der Rechtspraxis.

Nicolas Sacotte·

„Anwaltschaft im Aufbruch" – Der Anwaltstag 2026 im Überblick

Unter dem Motto „Anwaltschaft im Aufbruch – Zukunft gestalten" trafen sich rund 1.700 Anwältinnen und Anwälte zum diesjährigen Deutschen Anwaltstag in Freiburg. Vom 8. bis 12. Juni präsentierte der Deutsche Anwaltverein (DAV) ein abwechslungsreiches Programm aus Fachvorträgen, politischen Diskussionen und umfangreichem Networking – der Präsenzteil fand in Freiburg im Breisgau statt.

Unter der Überschrift „Anwaltschaft im Aufbruch – Zukunft gestalten" widmete sich der Anwaltstag dem Wandel in der Rechtsbranche. Technische Entwicklung, voranschreitende gesellschaftliche Veränderungen, veränderte Lebenseinstellungen und Erwartungen jüngerer Generationen – all diese Faktoren betreffen und verändern auch die Anwaltschaft.

Beim „Pilot-Anwaltstag" fanden insgesamt weniger parallele Veranstaltungen statt, dafür mit einem klaren inhaltlichen Gerüst von vier Tracks mit den Oberthemen Rechtspolitik, Netzwerk, Zukunft und Workshops. Diese neue Struktur spiegelte wider, was alle Redner auf der Bühne im Breisgau spürten: Die deutsche Anwaltschaft steht an einem Wendepunkt. „Die digitale Transformation und der Generationenwechsel werden die Anwaltschaft definitiv verändern. Der Einzug massentauglicher KI-Systeme in unseren Alltag ist so disruptiv, wie es zuletzt vor ein paar Jahrzehnten das Internet war", erklärte Dr. Sylvia Ruge, Hauptgeschäftsführerin des DAV.

KI in der Kanzlei: Zwischen Produktivitätswunder und Verunsicherung

Die zentrale Frage, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Freiburger Programm zog, brachte die Badische Zeitung treffend auf den Punkt: Kann KI den Anwalt ersetzen? Der Einsatz Künstlicher Intelligenz verändert den Alltag vieler Berufsgruppen – Juristen sind davon nicht ausgenommen. Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz führten bei manchen Anwälten zu dem Gefühl, abgehängt zu werden – bei anderen dagegen schon jetzt zu Produktivitätssteigerungen.

In einer Podcast-Sonderfolge, die live vom Deutschen Anwaltstag in Freiburg aufgezeichnet wurde, sprachen Fachleute über KI in der Kanzlei, digitale Abhängigkeiten und unabhängigen Journalismus. Während einige Anwältinnen und Anwälte KI-Anwendungen aus der Kanzleipraxis nicht mehr wegdenken wollen, sind andere noch auf der Suche nach der passenden Software. Und während manche befürchten, dass KI Anwälte überflüssig macht, fordern andere eine Anwaltspflicht, um Unmengen unzulänglicher KI-Schriftsätze einzudämmen.

Die Zahlen zeigen: Die KI-Welle ist in der deutschen Anwaltschaft bereits angekommen – und sie steigt weiter. Laut dem Benchmark-Bericht 2026 von Wolters Kluwer steht Deutschland an der Spitze der KI-Adoption im juristischen Sektor: 63,6 % der Kanzleien integrieren diese Technik aktiv in ihre Praxis. Besonders beliebt sind generative KI-Lösungen wie ChatGPT, die von 82,5 % der Befragten für Aufgaben genutzt werden. Noch deutlicher fällt das internationale Bild aus: Die Future Ready Lawyer Studie 2026 von Wolters Kluwer zeigt, dass 92 % der befragten Juristinnen aus den USA, China und neun europäischen Ländern bei ihrer Arbeit auf mindestens ein KI-Tool zugreifen.

Kennzahl

Wert

Quelle

Kanzleien, die KI aktiv nutzen (Deutschland)

63,6 %

Wolters Kluwer Benchmark-Bericht 2026

Nutzung generativer KI (z. B. ChatGPT) in deutschen Kanzleien

82,5 %

Wolters Kluwer Benchmark-Bericht 2026

Juristen weltweit, die mindestens ein KI-Tool nutzen

92 %

Future Ready Lawyer Studie 2026, Wolters Kluwer

Juristen, die durch KI wöchentlich 6–20 % Zeit sparen

62 %

Future Ready Lawyer Studie 2026, Wolters Kluwer

Juristen, die Umsatzanstieg durch KI-Einsatz zurückführen

50 %

Wolters Kluwer, 03/2026

Juristen, die Reduzierung abrechenbarer Stunden durch KI erwarten

62 %

Future Ready Lawyer Studie 2026, Wolters Kluwer

Quellen: Wolters Kluwer Benchmark-Bericht 2026; Juraarchiv, Future Ready Lawyer Studie 2026

Das Berufsrecht hinkt hinterher: Wenn die KI schneller ist als der Gesetzgeber

Eines der brisantesten Themen des Anwaltstags war die rechtliche Grauzone, in der sich Anwälte beim Einsatz von KI bewegen. Es gibt eine strukturelle Schieflage im Verhältnis zum Mandanten: Das berufsrechtliche Korsett beschränkt die Anwälte, in der Regel aber nicht die Rechtssuchenden. In umfangreichen Wirtschaftsstrafverfahren müsse man sich darauf einstellen, dass der Beschuldigte bereits über eine von der KI erstellte Chronologie, eine Analyse aller inhaltlichen Widersprüche und eine rechtliche Recherche auf der Basis Tausender Seiten Ermittlungsakte verfügt, während der Verteidiger noch Dokument für Dokument öffnet, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen.

Doch wie soll der Gesetzgeber reagieren? Eine mögliche Lösung wäre eine Klarstellungsnorm analog zu § 43e BRAO, nach der anwaltliche KI-Nutzung jedenfalls dann zulässig ist, wenn der Mandant nach Aufklärung zustimmt und die Daten nicht zu Trainingszwecken verwendet werden. Diese Forderung fand auf dem Podium breiten Anklang.

Gleichzeitig war das Schutzbedürfnis der Gerichte ein Thema: Um Gerichte vor einer Flut von KI-Schriftsätzen zu schützen, müsse der Anwaltszwang in Zivilprozessen ab einem Wert von 5.000 Euro beibehalten werden. Die Debatte macht deutlich: KI verändert nicht nur die Effizienz im Kanzleibetrieb – sie stellt das gesamte Konstrukt aus Berufsrecht, Verfahrensrecht und Mandatsbeziehung auf den Prüfstand.

Chancen und Risiken von KI in der Rechtspraxis im Überblick

Chancen

Risiken

Zeitersparnis bei Recherche und Dokumentenanalyse

Halluzinationen und fehlerhafte Rechtsnormen

Schnellere Schriftsatzerstellung und Vertragsprüfung

Verstoß gegen Berufsgeheimnis (§ 203 StGB)

Wettbewerbsvorteil gegenüber nicht-digitalisierten Kanzleien

Abhängigkeit von US-Cloud-Infrastruktur

Effizienzsteigerung durch Workflow-Automatisierung

Unzulängliche KI-Schriftsätze überlasten Gerichte

Bessere Vorbereitung auf komplexe Wirtschaftsstrafverfahren

Mandantendaten als Trainingsdaten bei US-Anbietern

Skalierbarkeit ohne proportionalen Personalaufwand

Berufsrechtliche Grauzone mangels klarer Normen

Quelle: Eigene Zusammenfassung basierend auf Diskussionsbeiträgen des DAT 2026; LTO, April 2026; davit – AG IT-Recht im DAV

Digitale Souveränität: Die unbequeme Frage nach der US-Abhängigkeit

Neben KI selbst war es ein strukturelles Thema, das für besondere Spannung im großen Saal der Messe Freiburg sorgte: Digitale Abhängigkeit von US-Techkonzernen. Im großen Saal von Halle 4 der Messe Freiburg machte sich am Donnerstagvormittag hörbares Unwohlsein breit: Unter dem Motto „Anwaltschaft im Aufbruch – Zukunft gestalten" wurden die Anwälte mit einer digitalen Gefahr konfrontiert, der sie sich nur langsam bewusst werden.

Netzpolitik-Aktivist Markus Beckedahl brachte das Thema auf den Punkt. Er appellierte an die Anwaltschaft, sich digital souverän aufzustellen, und warnte vor der Nutzung von Diensten, die von Big-Tech-Unternehmen gemanagt würden. Am Ende sei das Berufsgeheimnis der Anwälte in Gefahr, wenn etwa der US-Cloud-Act den Zugriff der NSA auf alle möglichen gespeicherten Daten erlaube. Der DAV versprach, sich diesem Thema forciert zu widmen.

Die Debatte spiegelt eine gesamteuropäische Entwicklung wider. Laut einer Forrester-Prognose für 2026 ist klar: Keinem europäischen Unternehmen gelingt die komplette Abkehr von US-Hyperscalern. Trotz dem steigenden Interesse an digitaler Souveränität und zunehmenden Bedenken gegenüber US-Cloud-Anbietern ist eine vollständige Umstellung auf lokale Anbieter auf kurze bis längere Sicht nicht praktikabel.

Deutsche Legal-Tech-Anbieter versuchen, diese Lücke zu schließen. In der juristischen Praxis, so Thomas Gottlöber vom Nomos Verlag, kann es sich niemand leisten, Schriftsätze einzureichen, in denen eine KI „Rechtsnormen oder Expertenkommentare zusammenfabuliert hat". Während Claude und GPT auf dem offenen Internet trainieren, setzen deutsche Player wie Beck-Noxtua auf den „Goldstandard": Die Kombination von KI mit den geschlossenen, urheberrechtlich geschützten Datenbanken von beck-online.

Angebote wie Beck-Noxtua entsprechen dabei den berufs-, straf- und datenschutzrechtlichen Anforderungen für Anwältinnen und Anwälte (§ 203 StGB, § 43e BRAO) und können deshalb ohne Anonymisierung genutzt werden. Für viele Kanzleien ist das ein entscheidender Vorteil gegenüber US-amerikanischen Allzweck-KI-Lösungen.

KI auf der AdvoTec: Was die Kanzlei-Software-Messe zeigte

Ein zentrales Element des Anwaltstags war die AdvoTec, die als innovative Fachmesse spannende Einblicke in die Zukunft des Rechtsmarkts bot. Hier wurden moderne Lösungen, Technologien und Services für Kanzleien präsentiert. Die Bandbreite reichte von KI-gestützter Spracherkennung bis hin zu vollständig integrierten Kanzleimanagementsystemen.

Vorgestellt wurden unter anderem Möglichkeiten und Chancen moderner KI-gestützter Rechtsberatung unter Berücksichtigung des Rechtsrahmens für Auswahl und Implementierung geeigneter Tools – einschließlich der Frage, wie IT- und Cyberrisiken unter Beachtung des Berufsgeheimnisschutzes vermieden werden können.

Schluss mit #FOMO – lassen Sie uns sprechen

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In einem Panel wurden aus unternehmens- und rechtsberatender Sicht die besonderen Anforderungen und Herausforderungen des Einsatzes von KI-Tools, deren Nutzen und Vorteile für die Rechtspraxis sowie die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit KI-Tools zwischen Rechtsanwaltschaft und Unternehmen diskutiert. Damit wurde erstmals auf einem Deutschen Anwaltstag auch die Perspektive von Unternehmen mit Rechtsabteilungen explizit in den Fokus gerückt – ein Zeichen dafür, wie sehr das Thema KI die gesamte Legal-Landschaft erfasst.

KI-Anwendungsfelder in der Kanzleipraxis 2026

Anwendungsfeld

Nutzungspotenzial (laut Kanzleien)

Typische Tools

Dokumentenanalyse

22 %

Harvey, Noxtua, Relativity

Juristische Recherche

21 %

Beck-Noxtua, Lexis+ AI, Westlaw Precision

Dokumentenerstellung / Schriftsätze

20 %

ChatGPT, Claude, RA-MICRO KI-Assistent

Mandatsannahme & Intake

k. A.

Spezialisierte Kanzleisoftware mit KI-Modul

Spracherkennung & Diktat

k. A.

HighSpeech KI (DATEV), Dragon Legal

Workflow-Automatisierung

k. A.

Diverse Kanzleimanagementsysteme

Quelle: legal-tech.de Umfrage 2025; Produktpräsentationen AdvoTec 2026

Deep Fakes, Cybersecurity und neue Beratungsfelder

KI ist nicht nur ein Werkzeug für Kanzleien – sie erzeugt auch neue Rechtsfragen und damit neue Beratungsmandate. Eine der Veranstaltungen beleuchtete die zunehmende Nachfrage an Beratungsleistungen im Zusammenhang mit Deep Fakes und verwandten Phänomenen. Dabei wurden Fragen nach dem Persönlichkeitsschutz von Opfern, dem urheberrechtlichen Schutz als Kunstobjekt sowie Herausforderungen bei der grenzüberschreitenden Rechtsdurchsetzung thematisiert.

Cybersecurity war ein weiteres Kernthema. Die Frage lautete: Wie real sind die Gefahren für die Anwaltschaft? Die Diskussion gab Aufschluss darüber, wie bei Datendiebstahl, Computermanipulationen oder „Lösegeldforderungen" vorgegangen werden soll und wie man sich vor Angriffen von Hackern wirksam schützen kann.

Für Kanzleien bedeutet das: Es ist wichtig, dass Juristen die Daten ihrer Mandanten, vertrauliche Fallakten sowie ihre KI-Systeme vor Ransomware-Angriffen, Datenpannen und der unbefugten Offenlegung sensibler Informationen schützen. Robuste Cybersecurity-Tools und datenschutzorientierte Legal-Tech-Architekturen sind daher unverzichtbar. Kanzleien und Rechtsabteilungen, die hier proaktiv investieren, schützen nicht nur ihre Reputation und das Vertrauen ihrer Mandanten, sondern erfüllen zugleich die zunehmend strengeren globalen Datenschutzvorschriften.

Was bleibt klassisch: RVG-Gebühren und Justizfinanzierung

Trotz des technologischen Fokus des Anwaltstags ließ der DAV die drängenden berufspolitischen Themen nicht unerwähnt. Stefan von Raumer, der Präsident des Deutschen Anwaltvereins (DAV), forderte unter anderem eine bessere Finanzierung der Justiz sowie eine Anhebung der RVG-Gebühren.

Beim 77. Deutschen Anwaltstag geriet dieser Appell nach einer RVG-Anpassung besonders dringlich. Ohne eine Anhebung der gesetzlichen Gebühren, so DAV-Präsident von Raumer, könne in manchen Gebieten Deutschlands keine qualifizierte rechtliche Beratung und damit der Zugang zum Recht nicht mehr gewährleistet werden.

Nach Angaben des DAV ist insbesondere im Sozialrecht der Zugang zu qualifizierter anwaltlicher Vertretung ohne Anpassungen gefährdet. DAV-Präsident Stefan von Raumer betonte, eine gesetzlich geregelte Vergütung müsse so ausgestaltet sein, dass Anwältinnen und Anwälte davon leben können. Eine regelmäßige Anpassung sei daher erforderlich, um die Funktionsfähigkeit der anwaltlichen Versorgung zu sichern. Zugleich sei das RVG ein zentrales Instrument für einen niedrigschwelligen Zugang zum Recht.

Diese Forderung trifft sich mit dem KI-Diskurs: Denn auch die Frage, ob günstigere, KI-gestützte Rechtsdienstleistungen den klassischen Anwalt ersetzen könnten, berührt unmittelbar das Thema Zugang zum Recht – und damit eine der Grundfragen des Rechtsstaats.

Digitalisierung der Justiz: Online-Verfahren und Bundesjustizcloud

Gemeinsam mit der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) arbeitet das Bundesjustizministerium an einer Plattform für verfahrensbezogene Kommunikation, über die alle Verfahrensbeteiligten gleichzeitig auf den Akteninhalt zugreifen und in Echtzeit miteinander arbeiten könnten. Seit Mitte April sei zudem das Online-Zivilverfahren unter anderem für Fluggastrechte in der Erprobung.

Die Veranstaltungen widmeten sich den bestehenden „Baustellen" im Bereich der Digitalisierung des nationalen wie grenzüberschreitenden Rechtsverkehrs und der Frage, wie diese zukünftig positiv gestaltet werden können, um den Zugang zum Recht zu stärken und die Praxis der Rechtsberufe zu erleichtern – darunter auch die Schaffung der Bundesjustizcloud.

Diese strukturelle Digitalisierung der Justiz ist gewissermaßen die Voraussetzung dafür, dass KI-Systeme ihr volles Potenzial entfalten können. Solange Akten noch in Papierform vorliegen und Kommunikation über unterschiedliche Kanäle läuft, bleibt der Mehrwert von KI-Tools begrenzt.

Fazit: Die Anwaltschaft muss die KI-Welle aktiv gestalten

Der 77. Deutsche Anwaltstag in Freiburg hat gezeigt: KI ist in der deutschen Anwaltschaft angekommen – aber die Branche ist weit davon entfernt, sie vollständig durchdrungen zu haben. KI ist längst mehr als nur ein Werkzeug – sie entwickelt sich zu einer operativen Notwendigkeit. Im Jahr 2026 gehen Legal-Tech-Pioniere deshalb über reine Pilotprojekte hinaus und führen Rahmenwerke für die KI-Governance, Risikokontrollen, Compliance und ethische Rahmenbedingungen ein.

Anwältinnen und Anwälte müssen sich zunehmend zu technologieaffinen Gestaltern entwickeln, die digitale Tools, Automatisierung und KI souverän in ihre tägliche Arbeit integrieren. Statt reiner Rechtsanwendung rücken Prozessverständnis, Systemkompetenz und Dateninterpretation in den Fokus.

Die Botschaft aus Freiburg ist klar: Wer KI nicht als Chance begreift, riskiert, vom Markt überholt zu werden. Wer sie unkritisch und ohne berufsrechtliche Absicherung einsetzt, riskiert seine Zulassung. Der goldene Mittelweg – informierte, berufsrechtskonforme und datenschutzsichere KI-Nutzung – ist kein Luxus mehr, sondern strategische Pflicht für jede zukunftsfähige Kanzlei.

Was das für Ihre Kanzlei bedeutet: Die Erkenntnisse aus Freiburg untermauern, was forward-thinking Kanzleien bereits wissen: Der Einsatz von KI-Infrastruktur ist keine Frage des „Ob", sondern des „Wie" und „Wann". Entscheidend ist die Wahl einer Lösung, die berufsrechtliche Anforderungen (§ 43e BRAO, § 203 StGB), DSGVO-Konformität und echte juristische Qualität verbindet – statt auf US-Allzweck-KI zu setzen, die das anwaltliche Berufsgeheimnis gefährdet.

Schluss mit #FOMO – lassen Sie uns sprechen

Sie haben bis hierher gelesen – das zeigt echtes Interesse an der Zukunft Ihrer Kanzlei. Lassen Sie uns herausfinden, wie clever.legal Ihnen konkret weiterhilft.

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Nicolas Sacotte

Author

Nicolas Sacotte

Head of Online Marketing

With over 20 years of experience in digital marketing, Nico is the architect of digital authority. He doesn't build ad campaigns — he creates content engines that can position a law firm as an undisputed market leader. Well-known brands and major corporations benefit from his strategic passion and advisory work. His greatest strength: Nico consistently puts himself in the shoes of potential clients, understanding their problems firsthand, and builds brand communication, sound marketing strategies, and audience-optimized website content on that foundation.